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Aktuelle Informationen

21.10.2020

Lehrgang Sachkundenachweis im Pflanzenschutz

Wer Pflanzenschutzmittel anwendet (auch mit Rückenspritze auf landwirtschaftlichen Flächen oder Holzbehandlung), muss sachkundig sein. Ohne den Sachkundenachweis ist in Betrieben der Landwirtschaft, des Gartenbaus, der Forstwirtschaft und im kommunalen Bereich, sowie  z. B. bei Hausmeisterdiensten, die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln nicht erlaubt. Der Nachweis der Sachkunde im Pflanzenschutz wird durch Ablegen einer Prüfung erbracht.
Als nicht sachkundig gelten Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung als Landwirt, Gärtner oder Forstwirt, die keine Gehilfenprüfung haben und kein Abschlusszeugnis einer Berufs- oder Fachschule besitzen.

In diesem Herbst wird am Landwirtschaftsamt in Rottweil, Johanniterstr. 25 wieder ein Grundlehrgang stattfinden.
Dieser beginnt am 21. Oktober 2020 um 18.30 Uhr und umfasst 6 Abende immer mittwochs sowie einen praktischen Tag an einem Samstag. Der Kurs schließt mit einer praktischen, schriftlichen und mündlichen Prüfung ab. Die Prüfungsgebühr beträgt 30 €.
 
Um Anmeldung bis Montag, 05. Oktober 2020 beim Landwirtschaftsamt in Rottweil unter der Tel.-Nr. 0741 244-701 oder E-Mail: landwirtschaftsamt@landkreis-rottweil.de wird gebeten. Ansprechpartner: Hannes Glunz, Tel. 0741 244-724.

14.08.2020

Gemeinsamer Antrag 2020 – Fristen bitte beachten – Änderung der Begrünungen FAKT/ÖVF

Gemeinsamer Antrag 2020 – Fristen bitte beachten – Änderung der Begrünungen FAKT/ÖVF

Aus aktuellem Anlass weisen wir alle Antragsteller darauf hin, dass momentan noch die Möglichkeit besteht, Änderungen bei den FAKT-Begrünungen und den ÖVF-Zwischenfrüchten vorzunehmen.
Bitte beachten Sie, dass der mit der Abgabe des Gemeinsamen Antrags beantragte Flächenumfang nicht überschritten werden kann.
Ebenso ist zu beachten, dass die notwendigen 5% ÖVF nicht unterschritten werden.


FAKT-Herbstbegrünung E1.1, FAKT-Code 40: Aussaat und Änderungsmeldung der Begrünung bis 15. September des Antragsjahres.

FAKT-Begrünungsmischungen E1.2, FAKT-Code 41: Aussaat und Änderungsmeldung der Begrünungsmischung bis 31. August des Antragsjahres.

FAKT-Winterbegrünung F1, FAKT-Code 50: Aussaat und Änderungsmeldung der Winterbegrünung bis 31. August des Antragsjahres.

ÖVF-Zwischenfrucht, ÖVF-Code 20: Aussaat einer Kulturpflanzenmischung aus mindestens 2 Arten im Zeitraum vom 16. Juli bis 1. Oktober des Antragsjahres. Bewuchs muss bis mindestens 15. Januar des Folgejahres auf der Fläche verbleiben. Es besteht die Möglichkeit, zusätzlich angemeldete ÖVF-Zwischenfrüchte wieder abzumelden oder bis zum 1. Oktober des Antragsjahres auf andere Ackerflächen umzumelden.

Eine Änderung ist ausgeschlossen, sofern es sich bei den ÖVF um ein CC-LE handelt.

Soweit im Rahmen der „Herbständerungsmeldungen“ durch Schlagaufteilungen neue Schlag-Geometrien notwendig sind, müssen diese auch als Vorlage im FIONA-GIS unter dem entsprechenden Typ „ÖVF“ oder „FAKT“ abgespeichert werden.

Attributänderungen, wie z.B. Änderungen von FAKT- oder Nutzungscodes, müssen nach wie vor über Papier abgegeben werden. Hierfür kann in FIONA die Auswertung 5 zu den Schlägen verwendet werden – mit Auswertungen von FAKT und ÖVF. Die Änderungen in FIONA können im Lesezugriff durchgeführt werden. Der Antrag in FIONA muss hierfür nicht erneut geöffnet und abgeschlossen werden.


Anbei ein Formular zur Änderung der FAKT-Herbstbegrünung und/oder der ÖVF-Zwischenfrüchte.

30.07.2020

Geförderte Biodiversitätsberatung

Informationen zum Kooperationsprojekt mit der Landsiedlung Baden-Württemberg GmbH "Gesamtbetriebliche Biodiversitätsberatung - Kommunikation und Bildung" finden Sie hier:

https://landsiedlung.de/leistungen/projekt-gesamtbetriebliche-biodiversitaetsberatung-gbb-kommunikation-und-bildung/

07.07.2020

Pressemitteilung zum Biodiversitätsfeldtag

Landwirtschaft und Artenschutz sind vereinbar
Regierungspräsidentin Schäfer besucht Modellbetriebe u.a. in Zimmern o.R.

Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat am Freitag zwei neue Modellbetriebe zur Förderung der Artenvielfalt in der Landwirtschaft im Regierungsbezirk Freiburg besucht: den Betrieb von Uwe Götz in Königsfeld (Schwarzwald-Baar-Kreis) und den Betrieb von Manfred Haas in Zimmern ob Rottweil (Kreis Rottweil). „Diese Unternehmen zeigen vorbildlich, wie sich moderne Landwirtschaft mit dem Artenschutz vereinbaren lässt und dies nicht zu wirtschaftlichen Nachteilen führt“, sagte Schäfer. Die Landwirtschaft spiele beim Erhalt bedrohter Tier- und Pflanzenarten und ihrer Lebensräume eine zentrale Rolle.

40 Prozent der Landesfläche im Regierungsbezirk Freiburg werden landwirtschaftlich genutzt. Während die Erträge in den vergangenen Jahrzehnten deutlich gesteigert werden konnten, war wie überall im Land ein Rückgang der Artenvielfalt zu verzeichnen. „Mit ihrer Initiative zum Biodiversitätsstärkungsgesetz hat die Landesregierung einen wichtigen Impuls gesetzt, um die Landwirtschaft natur- und umweltverträglicher zu gestalten, ohne sie dabei wirtschaftlich zu überfordern“, betonte Regierungspräsidentin Schäfer. Im Doppelhaushalt 2020/21 sollen dafür 62 Millionen Euro bereitgestellt werden.

Um Ansätze für die Praxis in die Fläche zu tragen, etabliert das Regierungspräsidium Freiburg (RP) derzeit ein Netzwerk von Modellbetrieben, die Maßnahmen zum Erhalt der Artenvielfalt bereits erfolgreich umsetzen. Sie sollen auch zeigen, dass durch diese Umstellungen beim Anbau keine wesentlichen wirtschaftlichen Nachteile entstehen, vorausgesetzt, entsprechende Fördermöglichkeiten werden in Anspruch genommen. Mit diesem Projekt übernimmt das RP Freiburg eine landesweite Vorreiterrolle. Für die Biodiversität in der Landwirtschaft wurde am RP eine neue Stelle geschaffen.

Die Betriebe von Uwe Götz in Königsfeld und Manfred Haas in Zimmern gehören zu den ersten Modellbetrieben im Regierungsbezirk. Uwe Götz stellte den Gästen – darunter auch Landrat Sven Hinterseh und Bürgermeister Fritz Link – vor, was er zum Schutz der Arten unternimmt. Unter anderem baut er auf zehn Hektar Mais und Stangenbohnen gleichzeitig an, um so die Artenvielfalt zu erhöhen. Zudem erprobt er die Wirkung von Altgrasstreifen und den Anbau von Sommergerste mit einer insektenfreundlichen Untersaat.

Auf dem Hof von Manfred Haas in Zimmern waren im Anschluss neben Regierungspräsidentin Schäfer auch Landrat Wolf-Rüdiger Michel und der stellvertretende Bürgermeister Karl-Heinz Zimmer zu Gast. Haas hat unter anderem Blühstreifen entlang von Mais- und Getreidefeldern etabliert, um das Nahrungsangebot für Insekten zu erhöhen. Zudem hat er auf seinem Maisacker so genannte Feldlerchenfenster angelegt. Diese dienen als sicherer Landeplatz für Feldlerchen, die im umliegenden Getreide ungestört ihre Nistplätze einrichten können.

„Die vergangenen Wochen der Corona-Pandemie haben deutlich gemacht, wie wichtig die Versorgung der Bevölkerung mit regional produzierten Lebensmitteln ist“, betonte Regierungspräsidentin Schäfer. Gleichzeitig seien die gesellschaftlichen Anforderungen an eine umweltgerechte und nachhaltige Produktion hoch. Sie bedankte sich bei Uwe Götz und Manfred Haas für ihr außergewöhnliches Engagement, diesen Ansprüchen gerecht zu werden.

30.06.2020

Feldführer Versuchsfelder Bösingen

Der "Große Bösinger Feldtag" auf dem landwirtschaftlichen Betrieb der Familie Stritt am 30.06.2020 musste aufgrund der geltenden Einschränkungen bei Veranstaltungen abgesagt werden.
Vom 29. Juni bis 5. Juli 2020 ist jedoch eine Besichtigung der Feldversuche ohne Führung möglich.

Hier können Sie den Feldführer mit Versuchsbeschreibungen, sowie den Versuchsergebnissen aus dem letzten Jahr abrufen:

Versuchsfeldführer

27.03.2020

Coronakrise - Jobbörse für Erntehelfer

Aufgrund der Reisebeschränkungen stehen unseren landwirtschaftlichen Betrieben die jetzt dringend benötigten Saisonarbeitskräfte nicht in ausreichendem Umfang zur Verfügung. Die Versorgung mit heimischen Lebensmitteln ist gefährdet, da gerade in Sonderkulturbetrieben und in vielen anderen arbeitsintensiven Bereichen der Landwirtschaft die Produktion ohne diese Hilfskräfte nicht aufrechterhalten werden kann. Die Aktion „Das Land hilft“ bietet die Chance, diesen Mangel mit Menschen aus der Region abzumildern.

Der Maschinenring Deutschland startete eine bundesweite Jobbörse für Erntehelfer. Unter www.daslandhilft.de können sich Bürgerinnen und Bürger melden, die den Bauern unter die Arme greifen wollen.

11.12.2019

Bitte Pflugregel beachten !


Wichtige Informationen auf einen Blick:

24.04.2018

Giftpflanzen und extensives Grünland - Die Herbstzeitlose

  - Exkursion zum Thema „Minimierung der Herbstzeitlose“ nach Rottweil-Feckenhausen am 24. April 2018 -


Die Herbstzeitlose ist eine hochgiftige Pflanze mit zunehmender Verbreitung im Extensivgrünland. Auch im konservierten Zustand (Heu, Silage) bleibt die Giftigkeit erhalten. Aus diesem Grund sind Regulationsmaßnahmen notwendig, wenn der Aufwuchs auch weiterhin als Futtermittel genutzt werden soll.

Bei der Exkursion zu einer Beobachtungsfläche bei Rottweil-Feckenhausen am 24. April stehen Maßnahmen zur Bekämpfung der Herbstzeitlose auf artenreichem Grünland im Mittelpunkt. Die Bewirtschafter der Flächen werden von ihren Erfahrungen berichten. Die Teilnehmer/-innen erfahren im Verlauf der Exkursion, wie sie die Herbstzeitlose erfolgreich bekämpfen können. Die Wirksamkeit verschiedener Regulationsmaßnahmen sowie deren Effekt auf die vorhandene Vegetationszusammensetzung werden angesprochen und diskutiert.

Beginnen wird die Veranstaltung um 19:00 Uhr an der Versuchsfläche in Feckenhausen. Treffpunkt ist bei der Einfahrt in den rechten Feldweg 500 m in Richtung Wochenendgebiet nach dem Ortsausgang von Rottweil-Feckenhausen in Richtung Schörzingen. Eine Anfahrtsbeschreibung und einen Lageplan finden Sie unter Aktuelles auf der Homepage des Landwirtschaftsamts Rottweil unter www.rottweil.landwirtschaft-bw.de .

Die Exkursion ist eine Veranstaltung des Landwirtschaftsamts und der Naturschutzbehörde des LRA Rottweil in Kooperation mit dem LEV Landkreis Rottweil.

Lageplan zum Treffpunkt um 19:00 Uhr bitte hier anklicken.

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